Serviceanleitung für JA-180G
Gasleckdetektor
Der Melder JA-180G sorgt für die rechtzeitige Erkennung von Leckagen brennbarer Gase (Erdgas, Stadtgas, Propan, Butan) und brennbarer Dämpfe. Der Melder wird direkt über das Stromnetz mit Strom versorgt, signalisiert Gasleckagen optisch und akustisch und übermittelt Informationen zudem über das Jablotron-Funkprotokoll.Installation
Der Melder ist für die Installation in Räumen ohne erhebliche Gefahr bestimmt – z. B. in Wohngebäuden, Räumen der Leichtindustrie oder Heizräumen.
Wir empfehlen, die Installation gemäß EN 50244 durch eine Person mit der erforderlichen elektrotechnischen Qualifikation durchzuführen!
Öffnen Sie die Abdeckung des Detektors, indem Sie die Schnappklammer an der Seite eindrücken, und befestigen Sie den hinteren Teil des Gehäuses mit der Elektronikplatine mithilfe von Schrauben an der gewählten Stelle. Installieren Sie den Melder für Gase, die leichter als Luft sind (Erdgas), in der Nähe der Stelle, oberhalb der möglichen Gasleckage, an der Wand, maximal 15 cm unterhalb der Decke oder direkt an der Decke. Installieren Sie den Melder für Gase, die schwerer als Luft sind (Propan), in Bodennähe oder an der tiefsten Stelle des Raums. Richten Sie den Detektor immer so aus, dass die Ein- und Auslassöffnungen in der Blende des Detektors in die voraussichtliche Richtung der Luftströmung zeigen.

Installieren Sie den Melder niemals in der Nähe von Hindernissen, die die natürliche Luftzirkulation behindern, an Orten mit Sauerstoffmangel und an Orten, an denen die Funktion des Melders durch verschiedene Gerüche (Gestank) oder durch Kondenswasser beeinträchtigt werden kann (z. B. in der Nähe eines Herdes). Auch ein starker Luftstrom in der Nähe des Melders kann die Erkennung beeinträchtigen.
Schließen Sie die Zuleitungen an, stellen Sie die internen Schalter ein, schließen Sie die Abdeckung des Melders, schalten Sie den Lernmodus der Zentrale (Empfänger) ein und schalten Sie schließlich die Stromversorgung des Melders ein.
Anschlussklemmen der Stromversorgung
Die Stromversorgung aus dem Stromnetz wird an den mit „230 V AC“ gekennzeichneten Klemmen angeschlossen. Der Anschluss erfolgt über ein festes Zuleitungskabel. Bevor Sie die Stromversorgung einschalten, überprüfen Sie den Anschluss und schließen Sie die Abdeckung des Melders. Öffnen Sie den Melder niemals bei eingeschalteter Stromversorgung.
Klemmen des Relais
Die Schaltkontakte des Ausgangsrelais sind an den Anschlussklemmen wie folgt belegt:
C – gemeinsamer Kontakt
, NO – Schließer
, NC – Öffner
. Der Ausgang des Relais kann zur automatischen Absperrung der Gaszufuhr über ein elektrisches Ventil, zur externen Gefahrenmeldung usw.
verwendet werden. ACHTUNG: Der Netzausgang des Relais sorgt nicht für eine Sicherheitsunterbrechung!
Interne Schalter

Im Detektor befinden sich zwei Einstellschalter:
Nr. OFF ON
1 Das Relais schaltet bei Erreichen der 1. Gaskonzentrationsstufe Das Relais schaltet bei Erreichen der 2. Gaskonzentrationsstufe
2 Die Meldung eines Gaslecks endet nach dem Abbau des Gases durch Lüftung Die Meldung eines Gaslecks bleibt bis zum Ausschalten der Stromversorgung des Detektors bestehen (Speicher)
Funktion
Nach dem Einschalten der Stromversorgung sendet der Detektor ein Lernsignal an die Zentrale (Empfänger) und die grüne Signalleuchte beginnt zu blinken (ca. 90 Sekunden lang – der Detektor stabilisiert sich). Danach ertönt ein kurzer Piepton und die grüne LED leuchtet dauerhaft, was bedeutet, dass der Sensor betriebsbereit ist.
Erreicht die Konzentration des austretenden Gases den Wert der Empfindlichkeitsstufe 1, ertönen kurze akustische Signale und die rote LED I leuchtet auf.
Überschreitet die Gaskonzentration die Empfindlichkeitsstufe 2, ertönen lange akustische Signale und die rote LED II leuchtet auf.
Die Gaskonzentration, bei der das Relais anspricht, wird durch den internen Schalter Nr. 1 festgelegt.
Das Alarmsignal (Typ „Brand“) wird vom Melder zum Zeitpunkt der Relaisauslösung gesendet (d. h. die Übertragung wird durch die Einstellung des internen Schalters Nr. 1 beeinflusst).
Der Melder JA-180G überprüft die Verbindung zur Zentrale (Empfänger) nicht, das heißt, das System meldet keinen Melderausfall, falls die Stromversorgung des Melders ausfällt.
ACHTUNG – Falls ein Gasleck angezeigt wird, verhindern Sie die Entstehung eines Brandes (Entzündung) in diesem Raum (keine elektrischen Schalter betätigen, gründlich lüften, das Gasleck abstoppen, gegebenenfalls die Feuerwehr oder den Gasversorger anrufen).

Wartung und informative Funktionsprüfung
Halten Sie das Gerät sauber und überprüfen Sie gelegentlich, ob das Gitter des Deckels durchlässig ist; reinigen Sie es gegebenenfalls, indem Sie den Staub vorsichtig wegblasen.
Die Reaktion des Detektors kann mit Hilfe eines Gasfeuerzeugs für Zigaretten (ohne Flamme) getestet werden. Die fachgerechte Kalibrierung des Melders wird vom Hersteller durchgeführt; diese wird spätestens 1 Jahr nach der Inbetriebnahme empfohlen.
Technische Parameter
Netzversorgung 230 V (+10 bis -15 %) / 50 Hz, ca. 2 W, Schutzklasse II
Lauter Alarm 94 dB / 0,3 m
Relaisausgang, optionale Reaktion auf Stufe
1 oder 2 Belastbarkeit des Relais-Schaltkontakts max. 230 V / 5 A
Betriebstemperatur -10 °C bis +40 °C
Relative Luftfeuchtigkeit 25 bis 75 %
Aufwärmzeit nach dem Einschalten ca. 90 s
Reaktionszeit bis zu 10 s
Erkennungsmethode: katalytische Oxidation
Schutzart IP 30 (EN 60 529)
Kommunikationsfrequenz 868,1 MHz, Protokoll Jablotron
Kommunikationsreichweite ca. 200 m bei direkter Sichtverbindung
Abmessungen, Gewicht 101 × 74 × 39, 210 g
Ausgelegt für den Betrieb bei normalem atmosphärischem Druck, d. h. 86 bis 106
kPa Entspricht EN 61779-1, EN 61779-4, EN 50130-4, EN 55022, ETSI EN 300220, 60950-1
Bestimmt für Umgebungen ohne wesentliche Gefahr BE 1 (2000-3)
Empfindlichkeit:


Anm.: UEG = untere Explosionsgrenze, kalibriert mit Isobutan
Das Produkt wurde in Übereinstimmung mit den geltenden Bestimmungen entwickelt und hergestellt: Regierungsbeschluss Nr. 426/2000 Sb., sofern es bestimmungsgemäß verwendet wird.
Hinweis: Obwohl dieses Produkt keine schädlichen Stoffe enthält, darf es nicht im Hausmüll entsorgt werden, sondern muss an einer Sammelstelle für Elektronikschrott abgegeben werden.