12.34 Panikalarm mit akustischem Signal
Bei Aktivierung kann der Panikalarm durch das Ertönen der Sirenen (Sirenen an IW und EW) signalisiert werden:
6 9 3 0 Stiller Panikalarm
6 9 3 1 Panikalarm mit Sirenenton
Hinweis: Wenn der Code 370 verwendet wird, handelt es sich um einen stillen Panikalarm, wenn ein oder mehrere Bereiche des Systems ungeschützt sind.
Werkseinstellung: stiller Panikalarm
12.35 Erhöhte Empfindlichkeit der Zentrale
Wenn diese Funktion aktiviert ist, erhöht sie die Funkreichweite zwischen der Zentrale und den Funkgeräten, sofern im Gebäude keine Funkfrequenzstörungen vorliegen.
6 9 4 0 Standardempfindlichkeit der Zentrale
6 9 4 1 Erhöhte Empfindlichkeit der Zentrale
Hinweis: Die Empfindlichkeit der Zentrale darf nur erhöht werden, wenn keine HF-Störungen vorliegen, da die Erhöhung der Empfindlichkeit andernfalls zu einer geringeren Reichweite als zuvor führt!
Werkseinstellung: Standardempfindlichkeit der Zentrale
12.36 Zugang über Code + Karte
Diese Funktion erhöht die Sicherheit gegen unbefugtes Aktivieren oder Deaktivieren des Systems
6950 Zugang per Code ODER Karte
6951 Zugang per Code UND Karte; beide müssen demselben Benutzer, also derselben Adresse, zugewiesen sein!
Anmerkungen:
· Das System verfügt über bis zu 50 Benutzeradressen (01 bis 50). Für jede Adresse können ein Benutzercode und eine Zugangskarte programmiert werden. Wenn einem Benutzer sowohl eine Karte als auch ein Code zugewiesen sind, bedeutet der oben genannte Code, dass der Benutzer entweder beide eingeben muss, um das System zu bedienen, oder eines von beiden. Die Reihenfolge von Code und/oder Karte spielt dabei keine Rolle.
· Wenn einem Benutzer nur eine Karte oder nur ein Code zugewiesen wurde, hat der oben genannte Code keinen Einfluss auf die Funktionsweise
Werkseinstellung: Systemzugang per Code oder Karte
12.37 24-Stunden-Alarm mit Sirenenalarm
Der 24-Stunden-Einbruchalarm, der unabhängig davon ausgelöst werden kann, ob das System scharfgeschaltet ist oder nicht, kann entweder ein stiller Alarm oder ein Alarm mit Sirenenauslösung (IW und EW) sein, und zwar mittels folgender Codes:
6 9 6 0 – stiller 24-Stunden-Einbruchalarm
; 6 9 6 1 – 24-Stunden-Einbruchalarm mit Sirenenalarm
Hinweis: Wenn der Code 370 verwendet wird, ist der Panikalarm ein stiller Panikalarm, wenn ein oder mehrere Bereiche des Systems ungeschaltet sind.
Werkseinstellung: 24-Stunden-Einbruchalarm mit Sirenenalarm
12.38 Zugriff auf den Servicemodus nur mit Servicecode und „Master“-Code möglich
Um zu verhindern, dass der Installateur ohne Erlaubnis des Benutzers in den Servicemodus wechselt, ist der Zugriff auf den Servicemodus bei Aktivierung der folgenden Funktion nur möglich, wenn nach dem Servicecode unmittelbar der Mastercode oder der Benutzercode eingegeben wird. Um in den Servicemodus zu gelangen, müssen Sie dann *0 Servicecode Mastercode (oder Benutzercode)
6 9 7 0 Eingeben. Nur der Servicecode reicht
aus 6 9 7 1 Servicecode und Mastercode erforderlich.
Werkseinstellung: Nur der Service-Code reicht aus
12.39 Reaktionen der Elemente und Zuweisung von Partitionen
Mit folgendem Code kannst du die Eigenschaften der Systemelemente festlegen: 61 nn r s
Dabei gilt:
nn ist ein Element der Zone 01 bis 50 (01 und 02 können entweder ein fest verdrahteter Melder oder ein drahtlos eingelesener Melder sein)
r ist der Reaktionscode von 0 bis 8 – siehe Tabelle 2
s ist der Bereich (Partition) 1 = A, 2 = B, 3 = C (wirkt sich nur aus, wenn eine Teilaktivierung oder ein Split-System verwendet wird)
· Bei der Teilaktivierung können Melder verschiedenen Sektionen zugeordnet werden: A (s=1), B (s=2) und C (s=3). Die 3 verschiedenen Optionen lassen sich wie folgt unterteilen:
A Drücken Sie die A-Taste auf dem Tastenfeld, z. B. zum Scharfschalten der Garage am Nachmittag
AB Drücken Sie die AB-Taste auf dem Tastenfeld, z. B. zum Scharfschalten der Garage und des Erdgeschosses am Abend.
ABC Drücken Sie die ABC-Taste auf dem Tastenfeld, z. B. zum Scharfschalten des gesamten Systems beim Verlassen der Wohnung
· In einem geteilten „Split“-System können Melder den Sektionen A (s=1), B (s=2) und C (s=3) zugeordnet werden. Die Bereiche A und B können separat scharf- und unscharfgeschaltet werden; Bereich C ist ein gemeinsamer Bereich, der nur dann scharfgeschaltet wird, wenn sowohl Bereich A als auch Bereich B scharfgeschaltet sind.
Die Teilscharfschaltung oder Unterteilung eines Systems wirkt sich nur auf Einbruchmelder mit sofortiger, verzögerter oder nachlaufender Auslösung aus. Melder mit Brand-, Sabotage-, Panik- und 24-Stunden-Reaktionen sind immer bereit, einen Alarm auszulösen, unabhängig davon, welchem Abschnitt diese Melder zugeordnet sind, und unabhängig vom Systemstatus (geschaltet oder ungeschaltet).
· Wenn Sie als Reaktion die PG-Ausgangssteuerung gewählt haben, bestimmt der S-Faktor, welcher PG-Ausgang angesteuert wird: S=1: PGX, S=2: PGY und S=3: PGX&PGY
Programmierung von Reaktionen:
· Die Reaktion, die Sie in einem Melder über die DIP-Schalter auswählen, wird von der Zentrale nur akzeptiert, wenn die Reaktion in der Zentrale als Standardreaktion eingestellt ist. (r=1)
· Fernbedienungstasten werden immer paarweise in die Zentrale eingelesen (
+
) oder (
+
).
Wenn für eine Fernbedienung eine andere Reaktion ausgewählt wurde, gilt diese Reaktion nur für das erste Tastenpaar, d. h.
oder
, mit Ausnahme der PG-Ausgänge.
Werkseinstellung: Alle Geräte haben eine natürliche Reaktion (r=1) und sind dem Abschnitt C (s=3) zugeordnet.
12.40 Code-/Kartenreaktionen und Partitionszuordnung
Mit dem folgenden Code können Sie die Reaktion und den Bereich den Zugangscodes und Karten zuweisen: 62 nn r s
Dabei gilt:
nn ist die Benutzerposition von 01 bis 50
, r ist der Reaktionsindex von 0 bis 8 – siehe Tabelle 2
, s ist der Bereich: 1 = A, 2 = B, 3 = C (Wirkt sich nur in einem geteilten „Split“-System aus – ausgenommen bei PG-Ausgangsreaktionen)
Zuordnung von Codes und Karten zu Sektionen:
Bei teilweiser Scharfschaltung: Die Zuordnung von Codes oder Karten zu Sektionen hat keine Auswirkung (ausgenommen bei der PG-Ausgangssteuerungsreaktion). Wenn eine Partition im System scharfgeschaltet ist und ein Code oder eine Karte verwendet wird, wird das System unscharfgeschaltet; sind alle Partitionen unscharfgeschaltet, wird das gesamte System mit einem Code oder einer Karte scharfgeschaltet. Den Tasten A und B zum teilweisen Scharfschalten kann optional vor dem Scharf- bzw. Unscharfschalten ein gültiger Code folgen. (siehe Einstellung Kapitel 12.13)
Bei einem unterteilten System wird einem Bereich ein Code zugewiesen:
A steuert Bereich A
, B steuert Bereich B
, C steuert die Bereiche A, B und C.
Ist das System nicht unterteilt, hat die Zuweisung von Codes und Karten zu Bereichen keine Auswirkungen, der s-Parameter muss jedoch trotzdem bei der Programmierung eingegeben werden. Geben Sie S=3 für ein nicht unterteiltes System ein
Reaktionen von Codes/Karten:
· Wenn ein Code/eine Karte eine natürliche Reaktion hat (r=1), lautet seine Reaktion „Scharfschalten/Unscharfschalten/Scharfschalten“ … (ebenso wie bei der Reaktion r=9)
· Einem Code/einer Karte kann auch eine Alarmreaktion zugewiesen werden, ebenso wie bei Meldern
Werkseinstellung: Alle Codes/Karten von 01 bis 50 haben eine natürliche Reaktion (Scharfschalten/Unscharfschalten) und sind dem Bereich C zugeordnet.
12.41 Einlesen von Elementen über den Werkcode
Der folgende Code ermöglicht das Einlesen von Geräten über Produktionscodes: 60 nn xx..x
Dabei ist:
nn die Adresse des Elements von 01 bis 50
; xx...x der Produktionscode des Geräts, die letzten 8 Ziffern des Barcodes, die auf dem Etikett im Inneren des Geräts zu finden sind.
Anmerkungen:
· Wenn die Adresse nn bereits vergeben ist, wird das derzeitige Gerät gelöscht und das neue Gerät nimmt seinen Platz ein.
· Wenn ein Gerät mit dem Produktionscode xx..x bereits unter einer anderen Adresse eingelesen wurde und nun erneut unter einer neuen Adresse eingelesen wird, wird dieses Gerät an die neue Adresse verschoben, wobei die vorherige Adresse wieder freigegeben wird.
· Wenn Sie für nn=01 oder 02 eingeben, wird das Gerät an diesen Adressen eingelesen, die grundsätzlich für fest verdrahtete Eingänge vorgesehen sind; diese verdrahteten Eingänge sind danach inaktiv.
· Wenn als Produktionscode 8-mal eine 0 eingegeben wird, wird das Gerät, das der betreffenden Adresse zugeordnet ist, gelöscht.
12.42 Automatisches Scharfschalten/Unscharfschalten über Tagesplan
Dies kann verwendet werden, um eine automatische Abfolge des täglichen Aktivierens/Deaktivierens einzurichten. Es können bis zu 10 tägliche Ereignisse programmiert werden, die sich dann an jedem Wochentag wiederholen: 64 n a hh mm
Dabei gilt:
n Ereignisnummer von 0 bis 9
a Ereignistyp 0 bis 6 (siehe Tabelle unten)
hh Stunden (Zeitpunkt des Ereignisses)
mm Minuten (Zeitpunkt des Ereignisses)
* dasselbe Ereignis bei einem nicht geteilten
System** nur bei Teilaktivierung möglich
Anmerkungen:
· Der Zeitplan für das automatische Scharf- und Unscharfschalten kann auch im Wartungsmodus programmiert werden.
· Wenn der automatische Zeitplan nicht zum Scharf- und Unscharfschalten verwendet wird und das System nicht geteilt ist, kann er auch als täglicher Timer programmiert werden, um ein Gerät zu schalten, das an den PGY-Ausgang der Zentrale angeschlossen ist. Dazu müssen Sie das System in ein geteiltes System umwandeln und sicherstellen, dass in Sektion B keine Melder eingelesen werden. (Lassen Sie diese Sektion leer.) Programmieren Sie dann, dass der PGY-Ausgang beim Scharfschalten von Sektion B ausgelöst wird, und programmieren Sie anschließend den automatischen Scharfschaltplan (mit a=4), um die leere Sektion B zu scharf- bzw. unscharfzuschalten, wodurch der PGY-Ausgang gemäß dem eingestellten Zeitplan ein- und ausgeschaltet wird.
Werkseinstellung: Es ist kein Zeitplan eingestellt
12.43 Ändern des Servicecodes
Mit folgendem Code kann der Servicecode geändert werden: 5 NC NC
Dabei gilt:
NC = neuer Code (4 Zeichen), der neue Code muss zweimal hintereinander eingegeben werden.
Beispiel: Der Code 1276 kann mit folgendem Code programmiert werden: 5 1276 1276
Werkseinstellung: 8080
12.44 In den Wartungsmodus wechseln
Durch Eingabe des Codes 292 im Servicemodus wechselt das System in den Wartungsmodus. Im Wartungsmodus ist es möglich, Geräte zu überbrücken und die interne Uhr zu ändern (siehe 13.4)
12.45 Einstellen der internen Uhr
Die Zentrale verfügt über eine integrierte Echtzeituhr, die dazu dient, die im Speicher der Zentrale gespeicherten Ereignisse mit dem richtigen Datum und der richtigen Uhrzeit zu versehen. Die Uhr kann mit folgendem Code angepasst werden: 4 hh mm DD MM YY
Dabei steht:
hh für die Uhrzeit in Stunden (00 bis 23)
, mm für die Uhrzeit in Minuten (00 bis 59)
, DD für den Tag (01 bis 31)
, MM für den Monat (01 bis 12)
und YY für das Jahr (00 bis 99)
12.46 Texte auf dem Tastenfeld ändern
Die Namen von Geräten und programmierbaren Ausgängen, die auf dem LCD-Tastenfeld angezeigt werden, können wie folgt geändert werden:
· Halte die ?-Taste gedrückt (im Servicemodus); im angezeigten Menü siehst du den Namen des eingelesenen Elements an Adresse 01, während der Cursor auf dem ersten Zeichen blinkt.
· Tastenfunktionen:
„
“ und „
“ zum Blättern durch Text
1 und 7; „Selectie karakter“ (A, B, C, D … 8, 9, 0)
; „4“ und „5“ zur Cursorsteuerung (links/rechts)
; „2“ zum Löschen des ausgewählten Zeichens
; „#“ zum Verlassen des Menüs (& zum Speichern der Einstellungen)
Liste der einstellbaren Texte:
0 bis 50: Geräte – Namen der Einträge mit den Adressen 01 bis 50
Zentrale – Name der Zentrale
Tastatur – Name der kabelgebundenen Tastatur
Wählgerät – Name des Wählgeräts in der Zentrale
Mastercode – Name des Mastercodes
01 bis 50: Code – Name der Benutzercodes
; Service-Code – Name des Service-Codes
; PGX und PGY – Name der programmierbaren Ausgänge
; OASIS JA-80 – Der Standardtext im Normalbetrieb, wenn keine anderen Texte angezeigt werden sollen.
Hinweise:
· Es können nur Großbuchstaben eingegeben werden.
· Die Länge des Textes ist durch die Zeichenanzahl des LCD-Displays begrenzt.
· Der Text wird ausschließlich auf dem angeschlossenen Tastenfeld gespeichert; auf Wunsch können für jedes Tastenfeld unterschiedliche Texte programmiert werden.
· Texte werden im Speicher des Tastenfelds gespeichert und bei einem Stromausfall nicht gelöscht.
· Eine benutzerfreundliche Textbearbeitung ist über die Comlink-Software möglich.
· Neben den Namen der Menüpunkte verfügt das Tastenfeld auch über interne Texte wie „Service“, „Wartungsmodus“ usw. Diese Texte können auch über die Comlink-Software im Menü „Einstellungen“ und anschließend im Untermenü „Tastaturtexte“ eingegeben werden.
· Nach der Eingabe der Texte über die Comlink-Software müssen alle Tastaturen (auch vom Typ JA-80F) an den Bus angeschlossen werden, damit die Texte in die Tastatur übertragen werden können. Drücken Sie im Menü auf „OK“, und die Texte werden automatisch in der Tastatur gespeichert.
Werkseinstellung: In den Adressen 01 bis 50 wird der Text „Device“ angezeigt. Weitere Texte: „Control panel“, „Keypad“, „Communicator“, „Master code“, Benutzer 01 bis 50 „Code“, „Service code“, „PGX“, „PGY“ und „OASIS JA-80“.
13 Bedienung des Systems
Das OASIS-System kann lokal über das Tastenfeld, eine Fernbedienung oder aus der Ferne per Telefon, über das Internet oder über einen PC mit der Comlink-Software bedient werden.
13.1 Das System-Bedienterminal
Die Innen-Tastaturen der Modelle JA-80F (drahtlos) oder JA-80E (kabelgebunden) können zur Bedienung und Programmierung des Systems verwendet werden. Beide Tastaturtypen bieten dieselben Funktionen:
*6 Programmierung von Zugangscodes/Karten (*6 MC nn NC)
*7 für den Betrieb unter Zwang (muss vor dem Zugangscode eingegeben werden, um heimlich einen Notruf zu signalisieren)
*8 PGX-Steuerung (EIN/AUS = *81/*80 oder *8, auszulösen, wenn eine Impulsreaktion programmiert ist)
**9 PGY-Steuerung (EIN/AUS = *91/*90 oder *9, auszulösen, wenn eine Impulsreaktion programmiert ist)
**0 Zum Servicemodus (*0 SC – Werkseinstellung 8080) oder Wartungsmodus (*0 MC – Werkseinstellung 1234)
Die Taste * ermöglicht die Bedienung des Systems über ein Mobiltelefon (sofern die Zentrale mit einem Wählgerät ausgestattet ist)
13.1.1 LED-Anzeige am Tastenfeld
ABC-Scharfschaltstatus der Bereiche – wenn alle Bereiche scharfgeschaltet sind, leuchten die Anzeigen A, B und C rot.
Blinkt = Alarm, mit Anzeige des Alarms auf dem LCD-Bildschirm, z. B.: Alarm 03: Küche
Dauerhaft leuchtend = Fehler – Details zum Fehler können durch Drücken der ?-Taste
angezeigt werden. Spannung. Dauerhaft leuchtend = Spannung in Ordnung. Blinkt = keine Spannung, die Zentrale wird über die Notstrombatterie versorgt
13.1.2 LCD-Display
Die erste Zeile zeigt den Status an: ausgelöster Melder, Servicemodus usw. Im Standby-Modus wird der Text „OASIS JA-80“ angezeigt (kann geändert werden, siehe 12.46)
. Die zweite Zeile zeigt den Namen einer Zone an (z. B. 01: Haupteingang usw.). Siehe Fehler! Referenzquelle nicht gefunden.
Anzeige des Status von Meldern und programmierbaren Ausgängen: Details zu dauerhaft ausgelösten Meldern (z. B. offenes Fenster) und der Status der PGX- und PGY-Ausgänge können durch Drücken der ?-Taste angezeigt werden.
13.1.3 Schlafmodus des Tastaturdisplays
Im Normalbetrieb zeigt das Funk-Bedienfeld JA-80F (bei Batteriebetrieb) nach der letzten Interaktion 20 Sekunden lang den Systemstatus an und wechselt anschließend in den Ruhemodus. Durch Drücken einer Taste oder durch Öffnen der Abdeckung wird das Bedienfeld wieder aktiviert und zeigt den Status an.
13.1.4 Tasten
0–9
Eingabe eines numerischen Codes* Funktionssequenz#
Menü
verlassen ABC-Schnelltaste zum vollständigen Scharfschalten (alle Bereiche A, B & C)
A-Schnelltaste zum Scharfschalten von Bereich A (z. B. Teilscharfschaltung der Garage)
B in einem nicht geteilten („unsplit“) System: Schnelltaste zum Scharfschalten der Bereiche A und B (z. B. Teilscharfschaltung des ersten Stockwerks und der Garage).
In einem geteilten „Split“-System: Schnellwahltaste zum Scharfschalten von Bereich B (C ist nur scharfgeschaltet, wenn die Bereiche A und B scharfgeschaltet sind)
? Anzeige ausgelöster Melder (z. B. offene Fenster), Fehler und Details sowie PGX-/PGY-Status.
Aktivierung des PGX-Ausgangs über das Tastenfeld (gleiche Wirkung wie Funktion *81)
Aktivierung des PGY-Ausgangs über die Tastatur (gleiche Wirkung wie Funktion *80)
Hinweise:
· Die Tasten A und B haben nur dann eine Funktion, wenn der Teilscharfschaltmodus aktiviert ist oder Teile des Systems scharfgeschaltet sind.
· Die Pfeiltasten steuern die PG-Ausgänge nur, wenn dies so programmiert ist -> siehe 12.5.
13.1.5 Funktionen über die *-Taste
Folgende Funktionen stehen dem Benutzer über das Tastenfeld zur Verfügung:
*1 Vollscharfschaltung (entspricht der Taste ABC)**2
Scharfschaltung von Sektion A (entspricht der Taste A)**3
Scharfschaltung von A und B oder nur von B (entspricht der Taste B)
**4 Abruf des Speichers (mit der Taste 4 zurückblättern) – die letzten 255 Ereignisse werden in der
Zentrale gespeichert*5 Neuer Mastercode/neue Masterkarte (*5 MC NC NC)
*6 Programmierung von Zugangscode/Zugangskarte (*6 MC nn NC)
*7 Für den Betrieb unter Zwang (sollte vor dem Zugangscode eingegeben werden, um heimlich einen Notruf zu signalisieren)
*8 PGX-Steuerung (EIN/AUS = *81/*80 oder *8, auszulösen, wenn eine Impulsreaktion programmiert ist)
**9 PGY-Steuerung (EIN/AUS = *91/*90 oder *9, auszulösen, wenn eine Impulsreaktion programmiert ist)
**0 In den Servicemodus (*0 SC – Werkseinstellung 8080) oder den Wartungsmodus (*0 MC – Werkseinstellung 1234)
Die *-Taste ermöglicht die Bedienung des Systems über ein Mobiltelefon (sofern die Zentrale mit einem Wählgerät ausgestattet ist)
13.2 Programmierung von Zugangscodes und -karten
Der Zugriff auf das System ist über 4-stellige Zugangscodes oder über Zugangskarten bzw. Tags (PC-01 oder PC-02) mit EM-Technologie (125 kHz) möglich.
· Die Zentrale verfügt über 1 Servicecode, 1 Mastercode und 50 Benutzercodes.
· Der Servicecode kann nur ein 4-stelliger numerischer Code sein. (Werkseinstellung ist 8080)
· Der Mastercode kann sowohl ein numerischer Code (Werkseinstellung 1234) als auch eine Zugangskarte sein. Mit Hilfe des Mastercodes bzw. der Masterkarte können andere Benutzer angelegt oder gelöscht werden.
· Jeder Benutzer von 01 bis 50 kann einen numerischen Code, eine Karte oder beides haben.
· In der Werkseinstellung sind alle Benutzercodes oder -karten gelöscht
.· Wenn ein Benutzer sowohl einen Code als auch eine Karte besitzt, können Sie festlegen, ob beide oder nur eines davon erforderlich ist, um das System bedienen zu können (siehe 12.36)
.· Es ist nicht möglich, dieselbe Karte oder denselben Code mehreren Benutzern zuzuweisen. Wenn Sie einem anderen Benutzer einen Code oder eine Karte zuweisen möchten, müssen Sie den Code oder die Karte zunächst beim aktuellen Benutzer löschen.
· Es ist möglich, die programmierten Karten und Codes im Wartungsmodus auf dem Tastenfeld anzuzeigen (siehe 13.4.1)
· Die Zentrale akzeptiert 10 ungültige (erfolglose) Versuche zur Eingabe eines gültigen Codes oder einer gültigen Karte. Ab dem 11. Versuch wird ein Sabotagealarm ausgelöst.
13.2.1 Programmierung von Zugangscodes und Karten
Nicht verfügbar
13.3 Aktivieren und Deaktivieren des Systems
Das System kann über das Tastenfeld, eine Fernbedienung oder aus der Ferne per Telefon, über das Internet oder über einen PC mit der Comlink-Software scharf- und unscharfgeschaltet werden.
Scharfschalten des Systems über das Tastenfeld:
· Drücken Sie die Taste ABC, A oder B,
· Geben Sie Ihren Code ein oder halten Sie die Zugangskarte vor das Lesegerät.
· Wenn das System teilweise scharfgeschaltet ist (z. B. Bereich A) und Sie mehrere Bereiche scharfschalten möchten, drücken Sie B oder ABC.
Wenn Sie einen scharfgeschalteten Bereich um einen weiteren Bereich erweitern, werden alle verzögerten und nachfolgenden verzögerten Melder in diesen Bereichen scharfgeschaltet, und in den bereits scharfgeschalteten Bereichen wird eine Auslaufverzögerung aktiviert. Wenn ein Benutzer einen zusätzlichen Bereich scharfschalten möchte, kann er das Gebäude über die Bereiche verlassen, die zuvor bereits scharfgeschaltet waren. Der Benutzer muss also nicht zuerst das gesamte System deaktivieren, um es dann vor dem Verlassen der Wohnung erneut zu aktivieren. Der vom Benutzer gewählte Weg zum Verlassen des Gebäudes muss mit verzögerten oder nachfolgend verzögerten Meldern ausgestattet sein. Dies muss daher bei der Konzeption des Systems berücksichtigt werden.
Deaktivieren über ein Tastenfeld:
· Geben Sie einen gültigen Zugangscode ein (oder halten Sie die Zugangskarte vor)
Bedienung des Systems mit dem Außen-Tastenfeld
JA-80H Wenn das System mit einem Außen-Tastenfeld (JA-80H) oder einem externen Kartenleser JA-80N ausgestattet ist, kann das Außen-Tastenfeld entweder auf dieselbe Weise wie das Innen-Tastenfeld (JA-81F oder JA-81E) funktionieren oder so programmiert werden, dass es ausschließlich die Steuerung des elektrischen Schlosses übernimmt. Beispiel: Ein Innen-Tastenfeld kann zur Bedienung der Alarmanlage verwendet werden, und wenn die Außen-Bypass-Funktion aktiviert ist, gelten folgende Einstellungen:
· Das Scharf- und Unscharfschalten ist nur über die Fernbedienung oder über das Innen-Tastenfeld JA-81F oder JA-81E möglich.
· Das Eingeben eines gültigen Zugangscodes oder das Einlesen einer gültigen Karte öffnet dann lediglich das elektrische Schloss.
· Wenn das System scharfgeschaltet ist und die Tür geöffnet wird, startet beim Betreten des Gebäudes eine Einlaufverzögerung. Während dieser Verzögerung muss das System über das Innenbedienfeld JA-81F oder JA-81E entschärft werden.
13.4 Wartungsmodus
Um in den Wartungsmodus zu gelangen, kann folgender Code eingegeben werden: *0 MC
Dabei ist
MC entweder der Mastercode oder die Masterkarte.
Im Wartungsmodus ist Folgendes möglich:
· Elemente testen (ein Alarm kann nicht ausgelöst werden),
· Anzeige, welche Karten- und Code-Positionen belegt sind,
· Umgehung einzelner Zonen (für einen Scharf-/Unscharfschaltzyklus oder dauerhaft), siehe 13.4.2,
· Programmierung der internen Uhr, siehe Kapitel Fehler! Referenzquelle nicht gefunden..
· Programmierung des automatischen Aktivierungs-/Deaktivierungsplans – siehe Fehler! Referenzquelle nicht gefunden..
· Programmierung von Telefonnummern für die Meldung von Ereignissen (siehe Fehler! Referenzquelle nicht gefunden.).
· Verlassen des Wartungsmodus durch Drücken der #-Taste
13.4.1 Anzeige der programmierten Codes und Karten
Die Anzeige der programmierten Codes und Karten in den Adressen 01 bis 50 erfolgt wie folgt:
1. Die Zentrale muss sich im Wartungsmodus befinden; ist dies nicht der Fall, drücken Sie *0 Mastercode (Werkseinstellung 1234), und zwar im ungeschützten Zustand.
2. Drücken Sie 5 (auf dem Bildschirm erscheint „Codes 01: Code“),
3. Blättern Sie mit den Pfeiltasten durch die verschiedenen Positionen (01 bis 50); die LED A leuchtet auf, wenn ein Code eingelesen wurde, und die LED B leuchtet bei eingelesenen Karten
auf. 4. Drücken Sie #, um das Menü zu verlassen
. 5. Drücken Sie erneut #, um den Wartungsmodus zu verlassen
Um den Zugangscode oder die Karten zu ändern, drücken Sie *6 MC nn NC (siehe Fehler! Referenzquelle nicht gefunden.).
Über die Comlink-Software lässt sich auf einfache Weise die Liste der belegten Codes und Karten anzeigen; die Codes sind hier lesbar und somit geheim.
13.4.2 Umgehen von Elementen
Im Wartungsmodus ist es möglich, bestimmte Elemente entweder dauerhaft oder nur während des Aktivierens/Deaktivierens zu umgehen.
1. Versetzen Sie die Zentrale über den Mastercode *0 (Werkseinstellung: 1234) in den Wartungsmodus, wenn das System nicht aktiviert ist.
2. Drücken Sie die Taste 1, um das Bypass-Menü auf dem Tastenfeld anzuzeigen.
3. Mit den Pfeiltasten können Sie durch die verschiedenen Elemente blättern, die einen Alarm auslösen
können. 4. Um eine Zone zu umgehen, verwenden Sie folgende Tasten:
Drücken Sie die Taste 2, um die Zone für einen Schaltzyklus (Aktivieren und Deaktivieren) zu umgehen (die dreieckige LED beginnt zu blinken)
. Drücken Sie die Taste 3, um eine Zone dauerhaft zu umgehen (die dreieckige LED leuchtet dauerhaft)
. Um die Umgehung einer Zone aufzuheben, verwenden Sie dieselbe Taste, die Sie zum Umgehen der betreffenden Zone verwendet haben (Taste 2 oder 3). Wenn Sie die Taste 4 drücken, wird die Überbrückung für alle Zonen im System aufgehoben.
5. Das Überbrücken der gewünschten Zonen erfolgt durch Wiederholen der Schritte 3 und 4.
6. Um das Überbrückungsmenü zu verlassen, drücken Sie #; drücken Sie erneut #, um das Wartungsmenü zu verlassen.
Wenn ein System mit als „Bypass“ programmierten Zonen scharfgeschaltet wird, werden die Bypass-Meldungen auf dem Tastenfeld angezeigt.
13.4.3 Absicherung eines Fahrzeugs in der Umgebung des Systems
Das OASIS-System kann auch ein Fahrzeug schützen, das in der Nähe innerhalb der Funkreichweite des Systems geparkt ist.
1. Verfügt das Fahrzeug über eine eingebaute Alarmanlage, kann ein RC-85-Sender an den Ausgang der Alarmanlage angeschlossen werden; das RC-85-Modul kann in der Zentrale in eine freie Zone eingelesen werden. Löst die Fahrzeugalarmanlage einen Alarm aus, kann dieser als Panikalarm rund um die Uhr programmiert werden, auch wenn das System nicht scharfgeschaltet ist.
Hinweis: Wenn die Fahrzeugalarmanlage das Scharfschalten durch Sirenentöne am Alarmausgang bestätigt, muss diese Funktion deaktiviert werden, um Fehlalarme zu vermeiden.
2. Wenn keine eingebaute Fahrzeugalarmanlage vorhanden ist, können die Melder JA-85P und JA-85B im Fahrzeug installiert werden. Diesen Detektoren kann man im System eine eigene Partition zuweisen, z. B. kann man bei einem Split-System die Partition A für die Fahrzeugdetektoren und die Partition B für die Wohnung verwenden, wobei die Zone C nicht genutzt wird und die der Zone C zugewiesenen Codes und Karten das gesamte System bedienen können. Wenn der Benutzer nach Hause kommt, kann er Zone B deaktivieren, um das Haus betreten zu können, und Zone A aktivieren, um das Auto zu sichern. Die Funküberwachung sollte für die Fahrzeugmelder am besten deaktiviert werden, um Fehlalarme zu vermeiden, wenn das Auto vom Haus wegfährt.
14 Bedienung und Programmierung des Systems über den PC
Das Oasis-System kann über Ihren PC mithilfe der Comlink-Software bedient und programmiert werden. Schließen Sie das Bedienfeld über die JA-80T-Schnittstelle oder über die JA-80TB-Bluetooth-Schnittstelle an den PC an.
Die Comlink-Software kann sowohl vom Benutzer als auch vom Installateur verwendet werden. Die Comlink-Software gewährt den Zugriff ausschließlich über den Benutzer- oder Servicecode. Wenn ein LAN- oder GSM-Wählgerät (JA-80V oder JA-80Y) an das Bedienfeld angeschlossen ist, können Sie das Bedienfeld auch über das Internet bedienen.
15 Empfohlene Grundregeln für den professionellen Installateur
1. Erstellen Sie eine Skizze der gewünschten Anordnung der Komponenten und berücksichtigen Sie dabei die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen für den jeweiligen Standort.
2. Wenn ein Kunde eine Reduzierung des Systems wünscht (aus Preisgründen usw.), bitten Sie ihn um eine schriftliche Bestätigung, dass er die von Ihnen empfohlenen Komponenten nicht wünscht. Damit verhindern Sie, dass Ihnen die Schuld zugeschrieben wird, falls sich der abgedeckte Bereich später als unzureichend erweisen sollte.
3. Führen Sie eine fachgerechte Installation durch und arbeiten Sie sorgfältig.
4. Es ist äußerst wichtig, dass Sie dem Kunden alle Funktionen erklären, ihm mitteilen, welche Zugangscodes er kennen muss, wie das System getestet werden kann und wie der Kunde die Batterien der Komponenten austauschen kann.
5. Bieten Sie Ihre regelmäßige Unterstützung beim Testen und beim Austausch der Batterien an (wir empfehlen eine jährliche Inspektion).
6. Erstellen Sie einen schriftlichen Bericht, der vom Kunden zu unterzeichnen ist und aus dem hervorgeht, dass die Installation ordnungsgemäß abgeschlossen wurde und dass er eine ausreichende Einweisung in die Bedienung und das Testen des Systems erhalten hat.